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GARBERHOF
VINSCHGAU - SÜDTIROL
Der Vinschgau ist ein Tal der Kontraste – weit, klar und von stiller Kraft geprägt. Über die Malser Haide zieht der Vinschger Wind, während sich das Dorf Mals auf 1.050 Metern in die Landschaft einfügt. Hier liegt der Garberhof: inspiriert von traditionellen Stadeln, reduziert in der Form und geerdet im Ausdruck. Ein Ort, dessen Qualität sich leise entfaltet – durch Ruhe, Raum und eine klare Haltung.
Hotelstory fotografiert und erzählt von
Lena Sulzenbacher
Warum wir den GARBERHOF lieben:
- Ruhe, die unter die Haut geht: Der Garberhof strahlt eine ganz besondere Gelassenheit aus – reduziert, unaufgeregt und gleichzeitig unglaublich wohltuend. Ein Ort, an dem man sofort langsamer wird.
- Wellness mit Tiefgang: Das größte Hotel-Hamam Italiens ist mehr als nur ein Highlight – es ist ein Erlebnis für alle Sinne und prägt die entspannte, fast schon meditative Atmosphäre des Hauses.
- Gastgeber mit Herz: Familie Pobitzer und ihr Team leben eine stille, ehrliche Gastfreundschaft – aufmerksam, herzlich und ganz ohne große Bühne.
Ein Aufenthalt im GARBERHOF ist perfekt für:
- Ruhesuchende & Entschleuniger: Wer Abstand vom Alltag sucht und echte Erholung spüren möchte, ist hier genau richtig.
- Wellnessliebhaber & Spa-Aficionados: Zwischen Hamam, Pools und Rückzugsorten findet jeder seinen ganz persönlichen Lieblingsplatz.
- Genießer & Naturmenschen: Feine Küche, gute Weine und die weite Vinschger Landschaft – eine Kombination, die leise begeistert und lange nachwirkt.
Wie ist die Atmosphäre?
Der Garberhof erzählt eine Geschichte, die weit zurückreicht. Eine Geschichte von Sehnsucht, von Weiterdenken und von einem Traum, der über Generationen gewachsen ist. Großvater Josef Pobitzer blieb es einst verwehrt, seinen Wunsch vom eigenen Haus zu verwirklichen – zu stark war die Verpflichtung gegenüber dem traditionellen Gerberhandwerk. Doch die Idee blieb. Leise, beständig, und schließlich stark genug, um weitergetragen zu werden.
1981 wurde sie Realität: Artur und Cilly Pobitzer eröffneten ihr eigenes Hotel – mutig, visionär und ihrer Zeit ein Stück voraus. Der Name Garber, im Vinschger Dialekt für Gerber, ist bis heute eine stille Verneigung vor den Wurzeln der Familie.
Was damals für Verwunderung sorgte – ein Hotel mit Schwimmbad, mitten im Vinschgau – gilt heute als Sinnbild für den Pioniergeist des Hauses. Über die Jahre ist daraus ein stilvolles Vier-Sterne-Hideaway gewachsen, mit 44 Zimmern und einem Team, das den familiären Gedanken weiterträgt. Denn bei aller Entwicklung ist eines geblieben: dieses warme, unaufdringliche Gefühl von Ankommen.
Heute prägt Klaus Pobitzer den Garberhof – mit Energie, Gespür und einer spürbaren Leidenschaft für das Gastgebersein. Sein Platz ist die 1981 Lounge Bar. Dort, wo Gespräche entstehen, wo sich der Tag langsam auflöst und wo sich das Haus von seiner lebendigsten Seite zeigt.
Ein Detail, das hängen bleibt: die Liebe zum Gin. Über 60 Sorten stehen zur Auswahl, darunter auch eine eigene Kreation. Der „Felix Luis Gin“ – benannt nach seinem erstgeborenen Sohn – verbindet feine Botanicals mit Vinschger Bergwasser und der sanften Süße der Marille. Zwei Jahre Entwicklungszeit stecken in diesem Destillat, das so viel mehr ist als nur ein Drink.
Die 1981 Lounge Bar wird zum Treffpunkt für all jene Momente, die bleiben: ein Aperitif mit Apfelcider, kleine, raffinierte Häppchen, dazu leise Musik im Hintergrund. Das Knistern des Kaminfeuers, ein Glas in der Hand, Gespräche, die nicht enden müssen. Es ist diese besondere Mischung aus Lebendigkeit und Ruhe, die den Garberhof so unverwechselbar macht.
Wie wohne ich?
„Wahrer Luxus liegt in der Nähe zur Natur.“ Ein Gedanke, der im Garberhof nicht nur ausgesprochen, sondern spürbar gelebt wird. Die Lage allein erzählt bereits davon: Eingebettet in die Weite des Vinschgaus, öffnet sich der Blick auf eine Bergwelt, deren Gipfel beinahe greifbar erscheinen. Über 3.000 Meter ragen sie in den Himmel, während sich darunter eine 6.000 m² große Parkanlage ausbreitet, die Raum schafft – für Ruhe, für Weite, für diesen selten gewordenen Blick in die Ferne.
Gemeinsam mit Architekt Thomas Rampp hat Klaus Pobitzer eine Architektur geschaffen, die Gegensätze mühelos verbindet. Außen die klare, traditionsbewusste Stadeloptik, innen ein offener, moderner Loftcharakter. Fichte, Lärche, Stein und Lehm prägen die Räume, ergänzt durch feine Details wie Terrazzo Veneziano mit Schotter aus den umliegenden Bächen. Materialien, die nicht nur gestalten, sondern erden – und damit genau jene Ruhe schaffen, die sich durch das gesamte Haus zieht.
Im Mii:amo Spa entfaltet sich diese Atmosphäre in ihrer intensivsten Form. Seit 2007 beheimatet der Garberhof das größte Hotel-Hamam Italiens – ein Ort, der mit warmem Dampf, sanften Düften und orientalischer Sinnlichkeit eine eigene Welt entstehen lässt. Ein Rückzugsort, der den Alltag leise verschwinden lässt.
Die Zimmer und Suiten greifen diesen Stil auf und interpretieren ihn auf ihre eigene Weise. Helle Stoffe, zarte Farbtöne und zeitlose Designstücke treffen auf klare Linien und moderne Elemente. Freistehende Badewannen, dunkle Stahldetails und feine Wandvertäfelungen setzen urbane Akzente, ohne die Ruhe des Hauses zu durchbrechen. Die Laguna Zimmer und Suiten öffnen sich direkt zum Naturbadeteich, verbunden durch einen privaten Steg. Die Bella Vista Suiten hingegen liegen hoch über dem Tal – mit Terrassensauna und Panoramawhirlpool, der den Blick weit werden lässt.
Und dann ist da noch das Hortus Chalet. Ein Rückzugsort, der Freiheit neu definiert. Mit Panorama-Terrasse, eigenem Weinberg, Sauna und Whirlpool wird hier das Draußen zum festen Bestandteil des Wohnens. Morgens fällt der Blick durch die große Glasfront auf eine alte Esche, dahinter die markante Tschengleser Hochwand. Im Obergeschoss wartet ein kleines Sternenstudio – gemacht für stille Abende unter freiem Himmel.
Was gibt es zu Essen?
„Das Wichtigste für puren Genuss ist die Leidenschaft.“ Ein Satz, der im Garberhof nicht nur gesagt, sondern gelebt wird. Die Küche trägt unverkennbar die Handschrift von Klaus Pobitzer, der sie über viele Jahre geprägt hat und heute gemeinsam mit Küchenchef Christian Lechtaler weiterführt. Eine Zusammenarbeit, die gewachsen ist – über zwei Jahrzehnte hinweg, mit Vertrauen, Erfahrung und einem gemeinsamen Verständnis von Qualität.
Das Restaurant Pobitzer verbindet Kulinarik mit Kunst. Werke des Glurnser Künstlers Paul Flora begleiten den Raum – stille Zeitzeugen einer engen Verbindung zum Haus. Durch die großzügigen Glasfronten fällt der Blick hinaus in die Vinschger Bergwelt, während innen eine Atmosphäre entsteht, die ebenso leicht wie besonders wirkt.
Am Abend entfaltet sich die Küche in ihrer ganzen Vielfalt. Ein mehrgängiges Menü, saisonal und fein abgestimmt, begleitet durch eine ruhige, aufmerksame Servicekultur. Einmal pro Woche wird es besonders stimmungsvoll: Beim Candle-Light-Dinner, das mit sieben Gängen und viel Feingefühl zelebriert wird. Gerichte wie ein zart tranchiertes Rib Eye oder das Rindertatar mit Senfeis zeigen, wie selbstverständlich hier Tradition und Kreativität zusammenspielen.
Auch tagsüber bleibt der Genuss präsent. Eine kleine, feine Karte lädt zu unkomplizierten Momenten ein – etwa mit einem Wildburger oder leichten Gerichten für zwischendurch.
Der Morgen beginnt im Garberhof genussvoll und bodenständig zugleich. Das Frühstück vereint Vinschger Spezialitäten mit liebevoll ausgewählten Produkten: frische Bauernbutter, hausgemachte Marmeladen und die typischen Vinschger Paarln, die nach Heimat schmecken. Vieles stammt aus der Region, manches aus langjährigen Partnerschaften – wie die Fruchtaufstriche der Manufaktur Alpe Pragas. Und mittendrin immer wieder ein vertrautes Gesicht: Seniorchefin Cilly, die mit ruhiger Präsenz für jene Herzlichkeit sorgt, die man hier nicht erklären muss.
Für unterwegs bietet der Garberhof kleine Wegbegleiter an – liebevoll zusammengestellte Lunchpakete, gedacht für Tage draußen in der Natur, wenn der Hunger erst unterwegs kommt und die Berge noch ein Stück weiter locken.
Was kann ich RUND UM DEN GARBERHOF unternehmen?
Der Obervinschgau zeigt sich weitläufig, ruhig und vielseitig. Rund um Mals eröffnet sich ein dichtes Netz an Wanderwegen und Routen, die durch eine Landschaft führen, die von klaren Linien, offenen Flächen und markanten Bergketten geprägt ist.
Mit dem Programm „Vinschgau Living“ bietet der Garberhof ausgewählte Aktivitäten, die einen direkten Zugang zur Region ermöglichen. Ein fester Bestandteil sind die geführten Wanderungen mit Kassian. Der Bruder von Seniorchefin Cilly kennt die Wege seit Jahrzehnten und führt mit großer Selbstverständlichkeit durch die Vinschger Bergwelt. Dabei verbindet er Bewegung mit Einblicken in Natur, Kultur und das Leben in der Region.
Ein eindrucksvolles Ziel ist das Rojental. Abseits der bekannteren Routen öffnet sich hier eine ursprüngliche Landschaft mit weiten Talböden, alten Heustadeln und umliegenden Gipfeln. Im Winter eignet sich das Gebiet besonders für Schneeschuhwanderungen, im Sommer für ausgedehnte Touren in klarer, unberührter Umgebung.
Auch kulturell bietet die Region zahlreiche Anknüpfungspunkte. Das nahegelegene Glurns, die kleinste Stadt Südtirols, ist vollständig von einer Ringmauer umgeben. Enge Gassen, historische Lauben und die drei Tortürme prägen das Stadtbild. Bei einer Führung erschließt sich die Geschichte des Ortes ebenso wie die Besonderheiten, die Glurns bis heute auszeichnen.
Ein weiterer markanter Ort ist der Reschensee. Sein weithin sichtbares Wahrzeichen ist der Kirchturm von Alt-Graun, der aus dem Wasser ragt. Er erinnert an das ursprüngliche Dorf, das im Zuge der Stauung des Sees überflutet wurde. Heute zählt der Turm zu den bekanntesten Motiven der Region und verleiht der Landschaft eine besondere Präsenz.
Der Obervinschgau verbindet Bewegung und Kultur auf eine stille, klare Weise – geprägt von Weite, Geschichte und der Nähe zur Natur.

Familie Pobitzer
Mals 39024, Staatsstraße 25
Südtirol, Italien
44 Zimmer & Suiten
DZ VENUSTAS/2 Pers. ab €430,- p.N. | inkl. Halbpension
EMPFEHLUNG für:
Aktivurlauber, Paare, Freunde
CIN IT021046A1SNTBA8B6
Bei Mountain Hideaways entsteht jede Bildwelt während unseres persönlichen Aufenthalts – denn wir erzählen nur, was wir selbst erlebt haben.
Alle Bilder © Lena Sulzenbacher, 2023
Published: 2023 | Last Updated: 15.05.2026
